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Talenty · Fachartikel

Einstellungsdauer verkürzen: Ein datenbasierter Ansatz mit 70%-Beispiel

Der Artikel beschreibt Maßnahmen für kürzere Einstellungsprozesse. Die Quelle nennt eine Auswertung von mehr als 10.000 Verfahren in mehr als 500 Unternehmen und berichtet von Verkürzungen um 70% oder mehr bei gleichbleibender Auswahlqualität.

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Recruiting-Praxis

12. Januar 2025

6 Min. Lesezeit

Benedikt Sommerer

Product Manager bei Talenty.ai

Ergebnisse laut Quelle:

Der Artikel nennt eine Verkürzung der durchschnittlichen Einstellungsdauer von 42 auf 12 Tage, um 35% bessere Kennzahlen zur Kandidateneignung und um 60% geringere Kosten je Einstellung.

Verzögerungen im bestehenden Prozess finden

Die Quelle ordnet 80% der Verzögerungen vier Bereichen zu. Die folgenden Prozentwerte geben die dort aufgeführten Zeitanteile wieder:

Kandidatensuche (28% der Zeit)

Laut Quelle dauert die Suche nach qualifizierten Kandidaten durchschnittlich über 12 Tage.

Lebenslaufsichtung (24% der Zeit)

Für jede Stelle werden laut Quelle über 100 Bewerbungen manuell geprüft.

Interviewplanung (21% der Zeit)

Termine mit mehreren Beteiligten und über Zeitzonen hinweg abstimmen.

Entscheidung (19% der Zeit)

Rückmeldungen sammeln und eine gemeinsame Einstellungsentscheidung treffen.

Kandidatensuche automatisieren

Die Quelle nennt 85% weniger Zeitaufwand durch KI-gestützte Kandidatensuche. Statt Profile auf Jobbörsen und LinkedIn einzeln zu prüfen, sollen Werkzeuge große Profilbestände anhand vorher festgelegter Anforderungen durchsuchen.

Schritte für die Umsetzung

  • Benötigte Fähigkeiten und relevante Erfahrungen für die jeweilige Stelle festlegen.
  • KI-gestützte Suche mit automatisierten Suchausdrücken einrichten.
  • Kontaktfolgen für Personen planen, die nicht aktiv nach einer Stelle suchen.
  • Abläufe für die regelmäßige Kontaktpflege mit geeigneten Personen festlegen.

Ergebnis laut Quelle: 85% weniger Zeitaufwand für die Suche.

Genannte Dauer der Suche: von durchschnittlich 12 Tagen auf 2 Tage.

KI-gestützte Vorauswahl einführen

Die manuelle Sichtung vieler Lebensläufe benötigt Zeit und kann zu uneinheitlichen Bewertungen führen. Der Artikel beschreibt KI als Unterstützung, um Bewerbungen schneller anhand festgelegter Kriterien zu prüfen.

Manuelle Vorauswahl laut Vergleich

  • 5-10 Minuten pro Lebenslauf
  • Kriterien werden uneinheitlich angewendet.
  • Unbewusste Vorurteile können die Auswahl beeinflussen.
  • 100 Lebensläufe = über 16 Stunden
  • Geeignete Bewerber können fälschlich aussortiert werden.

KI-gestützte Vorauswahl laut Vergleich

  • 10 Sekunden pro Lebenslauf
  • Bewertung anhand einheitlicher Kriterien.
  • Die Quelle nennt eine vorurteilsfreie Beurteilung als Anspruch; eine solche Garantie ergibt sich daraus nicht.
  • 100 Lebensläufe = 17 Minuten
  • 40% weniger fälschlich aussortierte geeignete Bewerber.

Interviewtermine schneller abstimmen

Der Artikel beschreibt Planungssysteme mit Kalenderanbindung, die den Abstimmungsaufwand von mehr als 5 Tagen auf wenige Stunden verringern sollen.

Praktische Umsetzung:

Terminlinks mit den Kalendern aller Interviewer verbinden und Zeitzonen automatisch berücksichtigen. Die Quelle berichtet für dieses Vorgehen von 90% weniger Planungszeit.

Geeignete Interviewstufen parallel durchführen

Eine feste Abfolge von Telefon-, Fach-, Führungs- und Abschlussgespräch verlängert die Wartezeit. Der Artikel empfiehlt, passende Gespräche parallel zu planen und die Bewertungen in einheitlichen Formularen zu sammeln.

Beispiel für zwei Abläufe

Aufeinanderfolgende Gespräche:

Woche 1: Telefoninterview → Woche 2: Fachgespräch → Woche 3: Führungskraft → Woche 4: Leitungsebene

Gesamt: 4 Wochen

Teilweise parallele Gespräche:

Tag 1: KI-Vorauswahl → Tag 2-3: Telefon- und Fachgespräch parallel → Tag 4-5: Gespräche mit Führungskraft und Leitungsebene parallel

Gesamt: 1 Woche

Entscheidungen vorbereiten

Einheitliche Bewertungskriterien und früh geplante Rückmeldungen verkürzen die Zeit bis zur Entscheidung. Der Artikel empfiehlt, Ergebnisse geeigneter Bewerber noch am selben Tag gemeinsam zu besprechen.

Die 24-Stunden-Entscheidungsregel

Die Quelle berichtet von einer um 67% höheren Annahmequote bei Entscheidungen innerhalb von 24 Stunden nach dem letzten Interview gegenüber Verfahren, die mehr als 5 Tage dafür benötigen.

  • Auswertungsgespräche vorab terminieren.
  • Einheitliche Bewertungsbögen verwenden.
  • Entscheidungsbefugnisse der einstellenden Führungskräfte klären.
  • Angebotsschreiben vorbereiten.

Von der Quelle berichtete Ergebnisse

Der Artikel nennt für den gemeinsamen Einsatz der fünf Maßnahmen folgende Ergebnisse:

Einstellungsdauer laut Beispiel: 42 Tage → 12 Tage.

Durchschnittlich kürzere Einstellungsdauer

73%

Bessere Übereinstimmung mit den Anforderungen

35%

  • Bessere Übereinstimmung zwischen Bewerbern und Stellenanforderungen.

Geringere Kosten je Einstellung

60%

  • Geringere Kosten je Einstellung.

Plan für die ersten 30 Tage

Woche 1: Ablauf und Ausgangswerte erfassen

Den bestehenden Einstellungsprozess dokumentieren, Verzögerungen erkennen und Ausgangswerte festlegen.

Woche 2: Erste Verbesserungen umsetzen

Automatische Terminplanung, einheitliche Bewertungsbögen und geeignete parallele Interviews einführen.

Woche 3: KI-Werkzeuge einbinden

KI-Werkzeuge für Vorauswahl und Suche einsetzen und das Team in den neuen Systemen schulen.

Woche 4: Ergebnisse prüfen und Abläufe anpassen

Neue Kennzahlen auswerten, Rückmeldungen sammeln, Prozesse nachbessern und erreichte Verbesserungen im Team besprechen.

Schrittweise vorgehen:

Der Artikel empfiehlt, mit den Strategien 1-2 zu beginnen, die Auswirkungen zu messen und weitere Maßnahmen anschließend einzuführen. Für automatisierte Vorauswahl allein nennt er eine mögliche Verkürzung der Einstellungsdauer um 40%.

Mit einer überprüfbaren Maßnahme beginnen

Die im Artikel genannte Verkürzung um 70% soll durch weniger Wartezeit und doppelte Arbeit entstehen. Die Auswahlqualität muss dabei anhand festgelegter Kriterien weiter geprüft werden, damit schnellere Abläufe zu passenden Einstellungen führen.

Beginnen Sie mit einer Maßnahme, prüfen Sie Kosten und Nutzen und weiten Sie das Vorgehen auf dieser Grundlage aus.

Themen: Effizienz · Kennzahlen · Wirtschaftlichkeit (ROI) · Recruiting-Praxis

Über den Autor

Benedikt Sommerer

Benedikt Sommerer wird im Autorenprofil als Product Manager bei Talenty.ai beschrieben. Mit einem Hintergrund in UX-Design und Produktstrategie verantwortet er laut Quelle die Entwicklung und Bedienbarkeit von Recruiting-Funktionen.

Den eigenen Recruiting-Ablauf besprechen

Die Quelle nennt bis zu 3x schnellere Einstellungen durch KI-gestützte Automatisierung. Besprechen Sie in der Demo, welche Schritte und Ausgangswerte in Ihrem Verfahren dafür relevant sind.

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